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Biographie 1966 - 1994

1969: Dezember: Grand Prix national du théâtre.

1970: Ionesco wird "Chevalier" der Ehrenlegion (Légion d'Honneur) und erhält den österreichischen Grand Prix der europäischen Literatur. 24. Januar: Uraufführung von "Jeux de Massacre" (Das große Massakerspiel) in Düsseldorf (Titel: "Triumpf des Todes"). 11. September: Französische Erstaufführung im Théâtre de Montparnasse in Paris.

1971: 4. Januar: WDR-Uraufführung des Fernsehspiels "La Vase" (Der Schlamm). 25. Februar: Ionesco wird in die "Académie Française" aufgenommen.

1972: 2. Februar: Uraufführung von "Macbett" im Théâtre Rive-Gauche. Ionesco hält die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele.

1973: 30. April: Ionesco empfängt den Preis von Jerusalem für sein Gesamtwerk sowie insbesondere für sein Stück "Die Nashörner". 14. November: Uraufführung von "Ce formidable bordel" (Welch gigantischer Schwindel) im Théâtre Moderne.

1975: Uraufführung von "L'Homme aux valises" im Théâtre de l'Atelier.

1979: Weltrekord am Théâtre de la Huchette: Ununterbrochene Aufführung von "La Cantatrice chauve" und "La Leçon" seit mehr als 22 Jahren. Der bis dato gültige Rekord von 22 Jahren wurde gehalten von Agatha Christie ("Die Mausefalle").

1980: Uraufführung von "Voyages chez les Morts" (Reise zu den Toten) im Guggenheimtheater in New York.

1983: Ionesco spielt auf einer Gala für Amnesty International in "Freshwater" von Virginia Woolf mit Nathalie Sarraute und Alain Robbe-Grillet u.a.

1984: Ernennung zum "Officier" der Ehrenlegion.

1985: 22. Juli: Uraufführung der Oper "Le Roi Bérenger" von Heinrich Suttermeister. Libretto nach dem Text von "Le roi se meurt".

1987: 7. Oktober: Uraufführung der Oper "Maximilien Kolbe" in Rimini, Komponist Dominique Probst, Libretto von Ionesco.

1989: Gesundheitliche Probleme hindern Ionesco daran, sich persönlich für die Menschenrechte in Rumänien einzusetzen.

1991: Ionescos "Théâtre complet" (Gesammelte Werke) werden in die ruhmreiche "Bibliothèque de la Pléiade" aufgenommen. In die Bibliothek aufgenommenen Werke werden in einem sehr edlen Einband mit ebensolchem Papier angeboten. Ionesco ist 1991 der erste lebende Schriftsteller, dem diese Ehre zuteil wurde.

1994: 28. März: Eugène Ionesco stirbt in seiner Pariser Wohnung.
Eugène Ionesco wird auf dem "Cimetière de Montparnasse" beerdigt (ALLEE LENOIR - 6e Division). Seine letzte Botschaft auf dem Grabstein: "Prier le Je Ne Sais Qui - j'espère: Jésus-Christ."